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Fast ein ganzes Jahr…

… und heute schreibe einmal ich. Die Mama. Die Frau, die hinter Schnullerchroniken steckt. Und die sich auch einmal zu Wort melden will… So viel ist passiert und so viel liegt noch vor uns. Vor meiner kleinen Familie und mir.

Viel zu selten kommen wir dazu, etwas schönes für euch zu schreiben. Wir möchten euch den Tag versüßen und in letzter Zeit… Nun, sind wir in der Situation, in der alle Mamis und Papis früher oder später einmal sind: wir haben keine Minute Zeit zum Durchschnaufen… mal abgesehen von der Zeit, wenn die Kleinen im Bett sind. Aber ihr wisst ja… diese kostbaren Minuten nutzt man für Schlaf (gerne gegen 21:00 Uhr)… oder den Haushalt… oder essen (dabei meine ich die reine Nahrungsaufnahme, die kommt tagsüber immer zu kurz) oder für ein bis zwei Sätze mit dem Partner, der guten Freundin, der Familie und man ist dankbar, wenn einem die Ohrwurmendlosschleife von „Old McDonald has a farm the wheels of the bus hoppe hoppe Reiter“ endlich aus dem Kopf geht und Platz für Grey’s Anatomy oder andere leichte Kost macht.

Unsere Kleine hat sich prächtig entwickelt. Sie läuft mir im wahrsten Sinne davon. So wie die Zeit.

In drei Wochen ist unser Würmchen offiziell kein Baby mehr. Sie ist ein Kleinkind. Und standesgemäß läutet sie diese Phase mit viel Gezeter, Lachanfällen, Wutanfällen, Toberei, Spielerei, Blödsinn und jede Menge Staunen und Entdecken ein.

Hätte ich mir vor einem Jahr, drei Wochen vor meiner Entbindung, ausmalen können, was da so auf mich, auf uns zukommen mag?

Ich kann ehrlich sagen: nein. Und ich gehörte definitiv nicht zu den „Blümchenmalerei-Schwangeren“. Mir war schon sehr  wohl bewusst, auf was für ein schönes, aber auch anstrengendes Jahr und vor allem Leben wir uns da einlassen.

Und dann hat es mich mit voller Wucht erwischt. Plötzlich war sie da und in mir wurde es ganz leise… All diese Gefühle und Gedanken formten sich zu weißem Rauschen. Ich kann und will es nicht beschreiben, was dieses „Kinder kriegen“ mit uns macht. Diese Erfahrung soll jede und jeder für sich selbst machen. Ich kann nur für mich sagen: es hat sich jede Sekunde gelohnt, die schlaflosen Nächte, die anstrengenden Tage, die Hilflosigkeit, die manchmal an die Tür klopft. Diese riesen-monster Paket Verantwortung, dass du nie, nämlich ab dem Moment, wo du dein wundervolles Kind in den Armen halten darfst, abgeben kannst.

Du kommst aus dem Krankenhaus nach Hause, ganz leise ist es. Zum allerersten Mal seid ihr zu Dritt ganz alleine. Da ist keine Schwester, keine Hebamme, kein Arzt und keine Monitore. Niemand, der dir sagt „Ja, so ist es richtig“ und niemand der dir hilft. Jeden Tag wächst du an dir selbst und mit deinem Kind. Und Woche für Woche, mehr und mehr vergisst du dein altes Leben. Und ja, es ist ein anderes Leben was du bisher gelebt hast. Du machst Erfahrungen, du veränderst dich, Freunde kommen und leider gehen auch ein paar… Das Uhrwerk des Lebens tickt ein wenig anders und jeden Tag wird es dir vertrauter.

Und dann, ja dann sind da diese Momente, wo du vergisst, dass sich die Welt weiter dreht. Weil du denkst, dass das Lächeln deines Kindes das wunderschönste ist, was die Menschheit je gesehen hat. Weil du dich über jeden kleine Fortschritt so sehr freust, dass du deine Freunde und deine Familie an den Rande des Wahnsinns treibst und die Armen Gefahr laufen, dass Ihnen die Ohren anfangen zu bluten… An dieser Stelle möchte ich meinen Liebsten einmal Danke sagen. Für das Gehör und das Herz, für die Ratschläge und jede angebotene Hilfe.

Nun… Es geht weiter. Immer weiter und jeden Tag wird mir bewusst, dass ich die Zeit nicht anhalten kann. Heute braucht sie mich, ihren Papa, ihre Familie noch… Morgen läuft sie schon ein paar Schritte. Und der Abstand wird immer größer werden. Und es ist gut so…

„Wenn die Kinder klein sind, gib ihnen Wurzeln, wenn sie groß sind, gib ihnen Flügel.“ aus China

In diesem Sinne… Bis zum nächsten Mal!

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Wer hat an der Uhr gedreht…

Rosi
… ist es wirklich schon August?

Werde ich wirklich in 2 Monaten und ein paar Tagen ein ganzes Jahr alt? Wo ist die Zeit geblieben? Mama und Papa wundern sich ganz besonders… Uns kommt es so vor, als hätte der gemeine Zeit-Wichtel uns mächtig an der Nase herum geführt, war ich doch erst gestern noch ganz klein, hilflos und immerzu am Schlafen.

Keine Spur davon heute! Seit ein paar Tagen laufe ich sogar an der Hand von Mama. Na gut, an beiden Händen. Und ja, mit ganz doll festhalten. Aber sind diese Umstände erst einmal gegeben, geht’s in einem Affenzahn durch die Wohnung. Dabei kreische und quieke ich vor Freude. Das ist ja noch besser als Krabbeln! Irre, was man mit seinen Füßen so alles anstellen kann. Jetzt weiß ich auch, wofür die Käsequanten eigentlich gut sind… Bisher dachte ich ja, die sind nur zum Ablutschen da. Wo wir schon einmal bei den Patschefüßen wären, gleich einmal eine Mama-und-Papa-Gruselgeschichte: da hat sich doch vor ein paar Wochen tatsächlich eine Biene an meiner linken Fußsohle zu schaffen gemacht. Mit Turbo-Krabbel-Gang ging es durch die Wiesen, auf der Decke bleiben ist einfach viel zu langweilig. Und ZACK, war es geschehen. Ich wusste mir nicht anders zu helfen als zu wimmern und zu quengeln, Mama muss das doch checken. „Schau dir mal meinen Fuß an, aua, da ist was“, dachte ich. Nimmt mich Mama hoch und fängt an, mich in den Schlaf wiegen zu wollen. Hallo?? Ich bin nicht müde, ich hab AUA! Mensch, Mamas stellen sich aber auch an manchmal… Musste ich also lauter werden. Nach 3 Minuten hatte mein zaghaftes Wimmern vom Anfang dann allmählich Sirenen-Charakter. Langsam schwante es meiner Mutter und sie fing an, mich zu „untersuchen“, also an allen Körperstellen, die es da so für Wehwechen und Stiche gibt, nachzuschauen. Na also, endlich! „Mensch Mama, jetzt schau dir doch endlich mal MEINEN FUUUUUSS an!!“ – Mama meine mentale Aufforderung scheinbar verstanden guckte erst die rechte Fußsohle an um dann panisch den Stachel in der linken zu entdecken. „Oh Gott, ein Bienenstachel!! Mach den WEEEEEG!!“ schrie sie meinen Papa an. Fachmännisch tierarztmäßig nicht aus der Ruhe zu bringen zog er mir sofort den Stachel heraus und meinte im nachhinein, das es beinahe leichter wäre, eine kratzbürstige Katze zu impfen als mich zu verarzten. Dann packten sie mir noch eine halbe Zwiebel (?) drauf und schmierten alles mit Fenistil Gel ein. Ich fühlte mich jedenfalls danach wie der tapferste aller Indianer im ganzen Stamm und strahlte nach wenigen Minuten auch schon wieder mein Sonnenscheinlächeln. Seitdem verhält sich meine Mutter ein wenig panisch, fast schon hysterisch, wenn mir etwas gelb-schwarz gestreiftes zu nahe kommt. Dann führt sie einen regelrechten Regentanz auf und wedelt panisch mit meinem Schnuffeltuch (Frechheit, wird in solchen Momenten einfach zum Wespenschreck umfunktioniert) vor meinem Gesicht herum. „Die fliegen sonst in ihren Mund“… Eh, ja ne, ist klar.😉 Ein Gutes hat das Ganze jedenfalls: so wissen wir jetzt alle, das ich gegen böse Stachelviecher nicht allergisch bin. Da können die nächsten Sommer ja kommen!

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Sommer… Was ist das für eine schöne Zeit! Meine Mama macht auch jeden Tag einen Ausflug mit mir. Unsere liebsten Spots in Berlin sind:

  • Britzer Garten: 2.-€ Eintritt und ihr habt Zugang zu tollen Wiesen, Restaurants, Spielplätzen (mit und ohne Wasser), Schaukeln, einer Eisenbahn und und und… Alles ist sehr aufgeräumt, idyllisch und ruhig. Hier kann sich die ganze Familie entspannen. Wir sind auf jeden Fall Fans! Und schon meine Oma war mit meiner Mama hier, als die noch ein ganz kleines Baby war. IMG_1522
  • Domäne Dahlem: Keinen Eintritt. Die Domäne Dahlem (Berlin Dahlem / direkt in Uni-Nähe) kennt meine Mama auch noch aus Kindertagen und hat mir schon ganz früh Anfang des Jahres alle möglichen Tiere gezeigt, die sie schon damals bewundern durfte. Schafe, Kühe, Schweine, Pferde, Hühner, Enten… Alles da! So können wir Kleinen gucken und Staunen und lernen noch einiges über Nutztiere und auch Ackerbau. Auf der Domäne Dahlem wird nämlich alle mögliche angebaut und im hofeigenen Laden verkauft. Ökologisch und beste Bioqualität. Wir lieben es! Auch hier gibt es einen kleinen Spielplatz und eine kleine, wir nennen sie immer „Dorfschenke“. Probiert dort den selbst hergestellt Erdbeerquark oder die täglich wechselnden Eintöpfe. Sehr lecker und super preiswert mit 3.-€ pro Suppe. Da freuen sich auch die Sparfüchse unter euch.IMG_1667
  • Zoo: Unsere Liebe zum Zoo kennt ihr ja bereits😉 Und eigentlich haben wir hierzu auch schon in vorigen Beiträgen alles gesagt. Der Berliner Zoo ist immer eine „Reise“ wert und Mama ist jetzt schon ganz traurig, dass die Baby-Jahreskarte bald ausläuft… Ihr wisst ja… Wer hat an der Uhr gedreht.
  • Viktoriapark: Klarer Heimvorteil😉 Wir wohnen ja direkt auf dem Kreuzberg, der Viktoriapark liegt also direkt vor unserer Tür. Hier könnt ihr toll spazieren gehen, den riesigen Spielplatz unsicher machen und dank eines einzigartigen Wasserfalls auch noch planschen. Im Sommer ein echter „Hotspot“. Nicht nur für uns Menschen, auch Hunde haben großen Spaß (für die Mutigen unter euch auch ohne Leine (bisher haben wir noch kein Ordnungsamt gesehen ;)))

Wir hätten da noch so einige weitere Tipps für euch. Sei es mit Minikrümel oder ohne Kind. Wer gerne rausgeht und die warmen Sommertage genießt soll einfach kurz Bescheid geben. Mama schickt euch dann gerne noch weitere schöne Locations (Mama hat Zeit, die hat alles ausgetestet).

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Wie wir euch bereits auf facebook mitgeteilt haben, haben Mama und ich für mibaby.de den Cloud Q Kindersitz (Babyschale) testen dürfen. Nach einigen Wochen nun steht das Testurteil fest: wir befinden ihn für außerordentlich gut und können ihn nur wärmstens empfehlen. In den nächsten Tagen gibt es hier dann den ausführlichen Bericht. Außerdem erzähle ich euch von unseren Erlebnissen auf einem Berliner Volksfest und meinen ersten Achterbahnversuchen, Und vielleicht gibt es noch die ein oder andere kleine Geschichte. Lasst euch überraschen!

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In diesem Sinne… Bis zum nächsten Mal!

Eure Schnullerexpertin Rosalie

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Es war einmal ein Täufling…

   …Es ist passiert!Ich gehöre jetzt „dazu“… Vor einiger Zeit war meine Taufe und ich sage euch: war das ein aufregender Tag!

Los ging es in aller Herrgottsfrühe. Ich war um 07:00 Uhr, wie jeden Tag, putzmunter und gut gelaunt und quietschte vor Freude, als ich Mama und Papa plötzlich an meinem Bett stehen sah. Das ist immer mein Lieblingsmoment des Tages: wenn es endlich los geht mit Spiel, Spaß und großen Entdeckereien.

Mama war aber nicht ganz so entspannt wie sonst und zog mir nur den Kuschel-Hausanzug an. Sie meinte, später kriege ich mein „richtiges Outfit“ noch an und dass sie jetzt erst einmal los müsste, zu der „Babyshower“ einer lieben Freundin. Mein Meckern und Murren, dass ich gerne mitkommen würde, ignorierte sie geflissentlich und schon war Mama aus dem Haus geschwebt.

Na dann gibt es halt Action mit Papa. Auch gut. Der macht immer super Quatsch mit mir und ist mächtig stark. Das mag ich🙂

Mama hat tolle Fotos von dieser „Fast-Mama-Party“, alle sollten sich Fuchsöhrchen aufziehen (da gibt es wohl eine Verbindung zum Namen von Mama, Papa und Baby) und es wurde wohl viel gelacht und getratscht. Einen Kuchen gab es auch! Hach, war ich neidisch. Ich hätte den sooooo gerne mal angegrabscht und probiert… Na, nächstes Mal kommt Mama mir aber nicht so leicht davon😉 Da muss sie mich dann mitnehmen. Mal sehen, welche ihrer Freundinnen als nächstes mit Babybauch gefeiert wird.

Mama war plötzlich ganz hektisch. „Keine Zeit, keine Zeit!!!“ brabbelte sie leicht hysterisch und versuchte mich und sich gleichzeitig fertig zu machen. Mit halbfertiger Frisur und einem Bein in der Strumpfhose versuchte sie mir, einen weißen Body und lauter Gedöns anzuziehen. Ich wehrte mich. Aus Prinzip. Weil ich’s kann und es Spaß macht😉

Gut das Papa dann irgendwann das Ruder übernommen hat. Nicht auszudenken, wie die Gäste auf der Taufe geguckt hätten, wenn Mama am Ende noch ohne Kleid und nur in Unterhemd da am Taufbecken gestanden hätte. Die allgemein gültige Ausrede „Stilldemenz“ wäre ja auch nicht mehr durchgegangen.😉

Perfekt im Timing waren Mama, Papa und ich dann also doch noch rechtzeitig auf dem Weg zur Kirche. Omas, Opas, Uromas, Tanten, Onkel, Paten… alle warteten schon auf uns. 

 Und ich wurde nervös. Alle schauten mich an und wollten mich knuddeln… ehhhh… na wenn’s sein muss😉

Nach kurzer Wartezeit kam die „Eminenz“ (kleiner Scherz an dieser Stelle) aus der Kirche getreten mit allerlei Pinguin-ähnlichen Menschen im Schlepptau und bat uns, ihm zu folgen… und schon ging es los. 

Da wurde gesungen und gebetet, gelacht und geschwiegen, Mama wischte sich ein Tränchen aus dem Augenwinkel (ich sehe alles!) und Papa war sehr stolz. 

Dann ging es zum Taufbecken. Oh Schreck, der große Moment, auf den scheinbar alle gewartet hatten. Einmal, zweimal, dreimal wurde ich mit Wasser übergossen. Beim ersten Mal war das ja vielleicht noch ganz unterhaltsam, beim zweiten Mal wurde es mir aber schon zu bunt und beim dritten und letzten Mal meckerte ich dann so richtig drauf los. „Mama hat mich doch gestern Abend erst gebadet“ dachte ich und machte meinem Unmut lautstark Luft…

Dann gab es noch ein paar Lieder und eh ich mich versah wurde ich zu einem kleinen Katholiken. Mit zwei tollen Taufpaten… so wie sich das eben gehört. 

    Schnell machten wir uns alle auf den Weg zur Fischerhütte am Schlachtensee. Es sollte Geschlemmt und getanzt werden. Mama und Papa hatten keine Kosten und Mühen gescheut und so erwartete uns eine festlich eingedeckte, schneeweiße Tafel, dekoriert mit Pfingstrosen und Schleierkraut. Die Stühle trugen sogar Hussen. Fand ich totschick und ich quietschte vergnügt.  

 Nach drei Gängen (von denen ich nichts abbekam… schon blöd, wenn man noch keine Beißerchen hat) und viel Klatsch und Tratsch wurde die Stimmung immer ausgelassener und die ersten schwangen das Tanzbein. 

Lange hielt ich es dann nicht mehr aus, meine Mama erzählte mir am nächsten Tag, dass ich bis 22:00 Uhr versuchte, die Augen offen zu halten, doch kurz nach zehn schlief ich total erschöpft in meinem kuscheligen Kinderwagen ein…  

 Und wisst ihr was? Ich träumte von riesigen Taufbecken, Pfarrern, die zu „Möge die Straße“ wild  darum herum tanzten und Taufkleidern in Regenbogenfarben…

Ich wachte am nächsten Morgen mit einem besonders breiten Grinsen auf… 

  In diesem Sinne… Bis zum nächsten Mal!

Eure Schnullerexpertin Rosalie

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Die Jecken sind los…

  …Mein erster, nein wartet, zweiter Karneval der Kulturen.

Letztes Jahr noch im Bauch meiner Mama war ich dieses Jahr mittendrin. Große Augen habe ich gemacht. Schon verrückt, was da so los war.

Aber fangen wir von vorne an:

Mama und Papa haben ja eine ganze Weile hin und her überlegt. „Ist das überhaupt etwas für so kleine Babys?“ „Ist es da nicht zu laut?“ „Wird es da nicht zu eng?“… Doch am Ende haben sie sich FÜR einen Besuch auf dem Karneval entschieden. Wir wohnen schließlich nur ein paar Laufminuten von der Zossener Straße entfernt und ein Jahr ohne Karneval können sich Mama und Papa und jetzt auch ich einfach nicht vorstellen. Der Karneval gehört zu Berlin wie Spinat zu Popey, der Apfel zum Kuchen und der Mauerpark zu Karaoke.

Mama mich also für alle Eventualitäten gewappnet, Mütze auf den Kopf als Sonnen- und Gehörschutz und dann ging es ab in den Ergobaby. Mag ich ja gar nicht, so zusammengequetscht mit null Sicht. Na gut, kann da tief in die Bluse von Mama lugen, aber das kenne ich ja schon alles. 

 Trotzdem muss man diesem Tragegurt echt eins lassen: super verarbeitet und sehr bequem. Alle anderen Babys gucken immer ganz neidisch… ja, kann ich verstehen. Mama mag den auch und betont immer, wie leicht der an- und abzulegen ist.

Ich wollte trotzdem gerne andersherum getragen werden, aber da der Ergobaby so einen breiten Steg unter Babys Po hat, beschlossen Mama und Papa, dass es heute keine Extrawurst gibt (außerdem hoffte Mama, das „keine Aussicht + Bewegung + Bass“ mich schnurstracks ins Land der Träume befördern würde).

Und dann ging die Reisegruppe auch schon los.

Was ein Spaß sage ich euch! So viele bunte, gut gelaunte (na gut, auch teilweise sehr betrunkene) Menschen. Und alle fanden mich herzerweichend🙂 Ja, ja, ich weiß, diese Wirkung habe ich immer.😉

Mama und Papa trafen sich vor dem Cuccuma mit ein paar Lieblingsmenschen. Mein „fast“-Patenonkel war auch dabei. Der war dann aber so ausgelassen und hat sich so über mich gefreut, dass ich damit total überfordert war. Heulattacke also vorprogrammiert.

Doch Papa wusste mich schnell zu beruhigen und so scherzten wir auch nach kurzer Zeit wieder. Total spannend fand ich ja dann dieses Getränk, was die großen immer, meistens in rauen Mengen, trinken. Bier! Genau. So nennen die großen Leute das. Wollte ja mal probieren aber no chance bei meinen Eltern. Die passen auch auf wie Schießhunde… Na ja, so in fast 18 Jahren lass ich mir das dann aber nicht entgehen.

Mama war das erste Mal ohne Wickeltasche unterwegs sondern hatte eine „normale“ Handtasche dabei wo mein Tee, eine Wechselwindel, Feuchttücher, ihr Portemonnaie, ihre Schlüssel und ihr Handy Platz darin fanden. Nicht mehr und nicht weniger.

Jetzt verrate ich euch aber mal etwas, was meine Mama bis dahin noch nicht wusste: wenn nur der Tee dabei ist und eine Milch außerhalb jeglicher Reichweite stelle ich mich einfach stur. No tee for Rosi. Ekelig dieses Fenchel-Zeug. Schon mal selbst getrunken? Eben.

Gegen 18:30 Uhr war mein Hunger und mein Durst dann so groß, dass ich den Quängel-Modus auf „unerträglich“ stellte. Da halfen keine Papa-Faxen, kein Mama-Gekuschel, kein Patenonkel-Quatschgesicht. Nischt. Wollte einfach nach Hause, meine Gute-Nacht-Milch trinken und mich in mein geliebtes Bettchen kuscheln. Mit Schnuffeltuch an der Nase und Mama und Papa im Wohnzimmer wissend. Na und ihr wisst ja: was ich will, bekomme ich auch.

Und eh sich Mama und Papa versahen, waren wir alle wieder zu Hause. Hatten es ja auch nicht weit😉

  
Die Klänge des Karnevals drangen noch leise in mein Zimmer und mein kleiner Zeh wippte im Takt der Stadt und eh ich mich versah, war ich im Schlummerland und tanzte zusammen mit meiner Mama den „Baby-Boogie-Woogie“…

 In diesem Sinne… Bis zum nächsten Mal!

Eure Schnullerexpertin Rosalie

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Von Taufkleidern und Knutschereien

 Ich weiß gar nicht so recht, wo ich anfangen soll. In den letzten Wochen ist so viel passiert, dass ich das hier gar nicht alles festhalten kann. Aber egal… ich lege einfach los.

Da Mama zu mir meinte, der Zoo „hänge ihr zum Hals heraus“ und da sie die Master-Challenge „das Faultier finden“ bereits absolviert hatte, war es an der Zeit, etwas Neues zu entdecken. Oder in ihrem Fall: etwas Altes-Neues: 

Der Britzer Garten!

Am Rande von Neukölln bei Britz liegt dieser wunderschöne, riesige und absolut umwerfende Garten. Da Mama durch mich das Spazierengehen geradezu perfektioniert hat bot sich eine extra große Runde einfach an. Die Sonne lachte vom Himmel und so zwängte mich meine Mama in meinen verhassten Sonnenhut. Angezogen wird der, wenn überhaupt, nur unter Protest. Dass das klar ist…

Aber schick sieht er schon aus… Oder?😉

Eh ich mich versah fuhren wir also zum Britzer Garten. Kurz noch via Zwischenstopp Oma eingeladen und so ging es zu dritt Richtung Blumenwiesen.

Und ich sag euch: da wird alles geboten! Bimmelbahn fahren für die Faulen, kilometerweit Laufen für die Fleißigen, Snacken für die Hungrigen und Spiel und Spaß für die Kleinsten unter uns. 

A prospros klein: ich hab da ja jemanden kennengelernt. Erste zarte Bande im Zoo geknüpft traf ich vor kurzem meinen neuen liebsten Freund wieder. Nennen wir ihn einfach Herr N. Herr N. und ich trennt ein ganzes Jahr. Also der perfekte Altersunterschied. Sagt meine Mama zumindest. Ich finde ihn ja manchmal ein wenig aufdringlich. Aber süß ist er schon… Irgendwie… 

  
Eh ich mich versah wollte der knutschen. Ich meine… Hallo? Alles sauber da oben? Ich bin 6 Monate (!) alt, da interessieren mich höchstens die Teddyköpfe auf meinen Rasselsocken. Die kann man übrigens super ansabbern… By the way.

Herr N. und ich wollen es, nach einem klärenden Gespräch meinerseits, nun langsam angehen lassen. Das wäre also geklärt.

Für die Sonnen- und Naturhungrigrn unter euch: der Eintritt liegt bei 2.-€ (!), eine entsprechende Jahreskarte gibt es hier.

Vor einigen Tagen waren Mama und Papa mit mir und ihren lieben Freunden im Mauerpark. Hipster-Style und so. Mama mich umgeschnallt vor lauter Masernangst. Masern: Check. Ansteckung ausgeschlossen. 

Meine Eltern haben mir alles gezeigt, Mama hat dann auch ein bisschen zwischen Szenestand Nr.1 und Szenestand Nr.2 mit mir getanzt. Zu feinster Hipster-Schaukel-Musik mit Coolnessfaktor… Cool sein ist das neue hip sein😉. 

A prospros cool und hip: Mama ist ja katholi-irgendwas… Papa auch. Meinten die beiden also, ich soll auch zum Verein gehören. Die mich also angemeldet zur Taufe. Mit Dusche und  allem drum und dran. Mama will mich richtig schick machen an dem Tag…

Zunächst musste Mama aber ein hübsches Kleid für mich holen. Denn, obwohl die Location steht, die Kirche ausgesucht und die Taufpaten eingeweiht sind, fehlte bis dato noch das passende Gewand. Mama also mich und Oma zur mentalen Unterstüzung eingepackt und ab zu Lilly am Kudamm. Das Kleid war schnell gefunden und der Smalltalk mit dem halben Laden zauberte Mama ein Lächeln auf die Lippen: „Ach ist die süß. Wie alt ist sie denn?“ „Sechs Monate.“ „Ach neiiiiiiin.“ „Doch!“ „Ach süß!“ „Ja schon, nicht?“ „Ja sehr“ (Verkäuferin Nummer 2 tritt auf): „Ach Gott ist die süß“ „Ja, oder, Brigitte?“ „Oh jaaaa…“ (Jetzt kommt mir Verkäuferin Nummer 1 sehr nahe): „und schläfst du denn schon durch?“ (Dabei grinst sie mich leicht debil an). Und ich so: „gaaaaaah pschwwee“ (was so viel heißen soll wie: ja, seit 2 Wochen)… So im eigenen super-kuschel Bett im eigenen Zimmer. Als großes Mädchen ist das also ein Klacks… 

da kommt die gute Laune am Morgen Von ganz alleine! 

Als Mama, Oma und ich dann jedenfalls mit Kleid, Charme und Melone (kleiner Scherz) zum Auto zurückkehrten, fanden sie dieses mit weit geöffneten Türen vor. Mama schüttelte nur fassungslos mit dem Kopf. Nicht Autodiebe waren hier am Werk… Meine verpeilte Mutti hatte einfach im nicht versiegen wollenden Redefluss mit meiner ebenso redefreudigen Oma vergessen, die Türen ihres Autos zu schließen. Läuft bei denen ;)…

Nix war weg. Danke an dieser Stelle an alle lieben Passanten, die der Versuchung widerstehen konnten, sich meine Wickeltasche oder das wohl wesentlich interessantere Autoradio unter die Nägel zu reißen… Einmal Kudamm… Immer Kudamm.  
 In diesem Sinne… Bis zum nächsten Mal! 

Eure Schnullerexpertin Rosalie 

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A’s und O’s… Und auch ein paar B’s…

   

 … Wie versprochen will ich euch heute von meiner Mama (und meinem Papa) erprobte Tricks und Kniffe, also ein paar A’s und O’s rund um die Geburt und die ersten Wochen mit uns, vorstellen:

Vor dem großen Tag:

  • Benutzt Damm-Massageöl. Mama hat es gehasst, aber war fleißig dabei und siehe da, alles ging gut und Mama hatte keine Verletzungen. 
  • Packt rechtzeitig die Kliniktasche! Eine hektische Bald-Mama und ein panischer Fast-Papa, die versuchen, das Nötigste zusammen zu klauben, braucht niemand. 

Am Tag X solltet ihr auf folgendes achten:

  • Mamis sollten, wenn die ersten Wehen einsetzten, eine entspannende Dusche oder ein warmes Bad nehmen. Glaubt mir, wenn ein paar Stunden später da ständig andere Köpfe zwischen den Beinen rumhängen freut „Frau“ sich, wenn sie sich unter den ganzen Strapazen wenigstens sauber und gepflegt fühlt. Außerdem kommt Mama die ersten Tage nach der Geburt mit Sicherheit nicht zu einem außgiebigen Duschritual. Die meisten Neu-Muttis sind zu schwach oder zu müde oder zu sehr damit beschäftigt, Babygirl oder Babyboy beim Schlafen zu beobachten.
  • Lasst die Papas am Kopfende sitzen. Keiner, vor allem nicht Papa, will sehen was da unten passiert… Bei so etwas entstehen sonst schnell Traumata 😜 Die Bilder kriegt so schnell keiner mehr aus dem Kopf
  • Macht euch Gedanken darüber, ob ihr Nabelschnurblut behalten oder spenden wollt. Das müsste ihr auf jeden Fall im Vorfeld klären. Es gibt einige Nabelschnurblutbanken. Informiert euch einfach im Internet darüber. Wenn es dann soweit ist, sagt ihr einfach im Vorfeld, bevor ihr in den Kreißsaal kommt, eurer Hebamme Bescheid.

Nach der Geburt:

  • An die Mamas: steckt euch ein paar von den Krankenhaus Binden ein. Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie glücklich Mama darüber war, dass sie ein paar von diesen „Surfbrettern“ mit nach Hause genommen hat. Im Handel bekommt ihr nämlich nichts vergleichbares und mit diesen Dingern fühlt ihr euch wenigstens für ein paar Stunden sicher und geschützt. Alles zum Thema Wochenfluss findet ihr hier: Wochenfluss
  • Ganz ganz wichtig: lasst euch das Stillen richtig zeigen, wenn ihr den stillen wollt. Meine Mama hatte sehr wunde Brustwarzen und ich hab öfters gelauscht, wenn Mama sich mit anderen Muttis unterhalten hat: dieses Problem haben wohl ganz viele. Der Fehler liegt wohl häufig am falschen Anlegen oder der falschen Stillposition. Abhilfe schaffen manchmal auch Stillhütchen. Die kriegt ihr ganz unkompliziert bei eurer Hebamme oder in der Apotheke. Des Weiteren solltet ihr eine kleine Tube Lanolin zu Hause haben (Wollfett pflegt und schützt) sowie Kompressen für Brustwarzen. Die bekommt ihr ebenfalls in der Apotheke oder hier: Amazon.
  • Habt ihr schon ein Stillkissen? Wenn nicht, dann müsst ihr euch unbedingt eins besorgen. Damit fällt nicht nur das Stillen leichter sondern auch das Schlafen (super auch während der Schwangerschaft) und das Kuscheln mit uns Mäusen.
  • Bittet Papa oder eine Freundin/ein Familienmitglied darum, die Wohnung noch mal „durchzufegen“ und zu putzen. Glaubt mir: in den ersten Tagen findet ihr dafür keine Zeit beziehungsweise sehr wahrscheinlich seit ihr dafür zu kaputt oder habt noch mit euren Geburtsverletzungen zu tun. Mama hat in dieser Zeit ja am liebsten mich beim Schlafen beobachtet oder mit mir gekuschelt. Jetzt sagt sie immer „sie ist soooo groß geworden“. Geht schneller, als ihr denkt😉 Schwupps, laufen wir schon los…

 

  • Schlaft, wenn wir schlafen! Das sagen alle und es ist auch wirklich etwas dran. Da wir am Anfang noch keinen Schlafrhythmus haben, schlafen wir halt, wann wir wollen. So wird auch mal die Nacht zum Tage. Also Mädels, nehmt jedes Nickerchen mit!
  • Investiert ein paar Euro in eine Heizmatte. Ja genau, so etwas, was Oma immer im Bett hat, damit ihre Füße nicht kalt werden. Packt die Heizmatte unter die Wickelauflage. So spart ihr euch den Heizstrahler, der euren Kopf zum glühen bringt, aber leider nicht Babys Po. Ich liebe es.
  • Investiert, wenn ihr wollt, in eine Federwiege. Es gibt wohl kaum einen schöneren Ort für Babys in den Schlaf zu finden. Ich liebe es noch heute dort auf und ab zu schwingen und mich einzukuscheln. Federwiegen findet ihr überall im Internet oder im Babygeschäft.  

 

  • Holt euch den Cool Twister von NIP. Ich hatte den für euch ja bereits getestet und falls ihr mal ein Fläschchen machen müsst oder falls Papa das mal übernehmen soll, weil ihr euch ne Mani-, Pedi- oder sonstwas für  ne „-küre“ gönnen wollt, ist dieses Teil Gold wert. Immer richtig temperiert und super fix!

In den nächsten Tagen teste ich für euch den Lolaloo, den mir netterweise meine Blogger-Freundin Angelina Posth zur Verfügung gestellt hat. Außerdem berichte ich von unseren Abenteuern im Britzer Garten, babyfreundlichen Shoppingerlebnisse bei IKEA sowie von unserem Tauf-Vorbereitungsmarathon im Großstadtdschungel. 

 In diesem Sinne… Bis zum nächsten Mal!

Eure Schnullerexpertin Rosalie 

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      Sitzen ist das neue Liegen…

       

       … Ohne Witz! Ich will einfach nicht mehr liegen. Könnt ihr euch vorstellen, wie unendlich langweilig das ist? Von da unten sieht irgendwie alles gleich aus. Da kommen dann mal Gesichter, meistens die von Mama und Papa, ins Blickfeld. Aber wirklich mehr ist da nicht los. Mit ein bisschen Glück gibt’s beim Spaziergang Wolken zu bestaunen, aber momentan ist ja eh alles nur grau in grau. Also… Muss halt ein neuer Blickwinkel her! 

      Da Mama und Papa mein Gequängel nicht mehr ausgehalten haben, besorgten sie mir endlich meinen lang ersehnten Hochstuhl. Ganz schick in Grau (Storm Grey) und Orange von Stokke. Ein richtiger Klassiker, meinte Mama. Und der wächst sogar mit! Stolz wie Bolle war ich, als sie mich das erste Mal da rein gesetzt haben.  

      Ab sofort gibt es mein Mittagessen also in der Vertikalen. 

      Toll dieses Brei-Ding! Damit kann man so viele, lustige Sachen machen: Brei-Weitspucken zum Beispiel. Die Wand treffen gibt volle Punktzahl. Mama treffen macht aber auch Spaß, gibt aber nur halbe Punkte. Das Oder „Breiisch“ sprechen. Das funktioniert so: möglichst viel Brei im Mund sammeln und dann mit einem lauten: „pfffffsch“ alles möglichst großflächig verteilen. Kann man bzw. Baby auch gerne mit Brei-Weitspucken kombinieren.😉 Gibt dann auch doppelte Punktzahl!

      Mama sagt immer, ich soll essen und nicht damit spielen… Ehm… Nö! Wäre ja langweilig.

      Ich hatte euch ja letztens versprochen, ein kleines Testurteil zum Cool Twister abzugeben. Glücklicherweise wurde uns in der vergangenen Woche nun auch endlich das Yoomi-System geliefert. Also gibt es heute zwei Erfahrungsberichte: 

      Der Cool-Twister von NIP: 

      Wo erhältlich:

      In jeder Drogerie aber auch online auf z.B. Amazon.

      Wozu benötigt / Funktionsweise:

      Der Cool-Twister ist ein Wärmetauscher / Wärmeübertrager (für die Wissbegierigen unter euch: Wärmeübertrager). 

      Heißt: kaltes Wasser wird in den Cool Twister eingefüllt und bleibt dort. Dieses kalte Wasser dient zur Abkühlung des kochenden Wassers.

      Der Cool Twister verfügt oben und unten über ein Loch. Oben fließt das sehr heiße Wasser in das Loch und unten kommt das Wasser abgekühlt in die Flasche. Durch die Funktionsweise des Wärmeaustauschs erreichen wir somit eine Abkühlung von circa 60°C.

      Der Cool-Twister muss zwischen den Anwendungen im Kühlschrank gelagert werden. Dadurch erreichen wir eine konstante Temperatur im Kühlkern.

      Hier für euch mal ein Anschauungs-Video: Youtube

      Fazit:

      Der Cool-Twister ist jeden Cent wert! Lange Wartezeiten bis das Wasser abkühlt werden vermieden. Zudem hat das Wasser immer die richtige Temperatur… Kleine Babyschnuten können sich somit also nicht verbrennen. Der Cool-Twister schafft es innerhalb von circa 60 Sekunden das Wasser perfekt zu temperieren… Das schafft kein Wasserbad!

      Einziges Manko: es kann leider nur Wasser abgekühlt werden. Andere Flüssigkeiten wie Tee machen den Cool-Twister unter Umständen kaputt.

      Seit Mama den Cool-Twister hat geht das mit dem Fläschchen machen super fix. Und auch wenn ich nahezu nur abgepumpte Muttermilch bekomme, kommt es doch manchmal hier und da zu Engpässen im Milchdepot. Da freuen sich alle Beteiligten, wenn das Fläschchen machen nur 60 Sekunden dauert. Und Papa kann auch mal alleine bleiben mit mir.

      Rosi-Sterne:

      Fünf von fünf Sterne! 

      Und definitiv unverzichtbar für Mamas und Papas die nur Pulvermilch füttern.

      Das Yoomi-System: 

      Was macht man(n) mit abgepumpter Milch unterwegs. Kalt füttern? Nein! Muttermilch sollte immer Körpertemperatur haben. Also bleibt nur die Möglichkeit, eine angenehme Temperatur via Wasserbad zu erreichen. Hier hatte ich euch ja bereits den Fläschchenwärmer von Avent in einem vorigen Post vorgestellt. Auf jeden Fall eine super Alternative. Aber leider auch schwer. Somit wiegt die Wickeltasche gleich einmal gefühlte zehn Kilo mehr. 

      Und für Nachts ist das Ding auch nix. Glaubt mir: Mama hat in der Vergangenheit schon den ein oder anderen Wasserschaden im Schlafzimmer angerichtet. In der Dunkelheit mangelt es dann einfach an Treffsicherheit.

      Da kommt das Yoomi-System wie gerufen.

      Wo erhältlich:

      Das Yoomi-System ist ganz bequem online auf Amazon zu bestellen. 

      Gelegentlich gibt es auch auf Windeln.de tolle Aktionen wo ihr ordentlich Geld sparen könnt.

      Wozu benötigt / Funktionsweise:

      Ohne großen Aufwand wird durch einen Knopfdruck am Fläschchen die Wärmeeinheit aktiviert und die Milch somit auf Körpertemperatur erwärmt.

      Hier könnt ihr euch das Ganze einmal genauer anschauen: Youtube.

      Nachdem ihr also den Knopf gedrückt habt, wartet ihr 30 Sekunden und dreht die Flasche dann um. Nach weiteren 30 Sekunden hat die Milch Körpertemperatur und kann gefüttert werden.

      Die Wärme Einheit muss vor jeder Benutzung aufgeladen werden. Ihr habt hier drei Möglichkeiten:

      1. Das Heizmodul kann im Kochtopf bei circa 100°C für 25 Minuten aufgeladen werden. Wichtig ist hier, das Modul auf die Seite zu legen. Zudem muss es komplett mit Wasser bedeckt sein.
      2. Im Dampfsterilisator kann die Heizeinheit ebenfalls aktiviert werden. Hierzu solltet ihr das Vierfache der sonst benötigten Wassermenge benutzen. Nach 5 Minuten ist das Modul dann einsatzbereit.
      3. Auch in der Mikrowelle könnt ihr das Modul aufladen. Leider fehlt mir hier der Erfahrungsschatz, da wir keine Mikrowelle besitzen.

      Wichtig ist, die Wärmeeinheit stets lang genug auskühlen zu lassen. Der Abkühlvorgang dauert circa anderthalb Stunden.

      Fazit:

      Das Yoomi-System ist o.k., übertrifft aber nicht Mamas Erwartung. 

      Das Aufladen des Heizmoduls ist sehr umständlich, wenn dieses mehrfach am Tag eingesetzt werden soll. Für gelegentlich Benutzung ist das System aber ansprechend.

      Die Abkühltzeit ist unserer Meinung nach zu lang. Außerdem hat Mama oft das Gefühl, das Modul ist auch ohne Aktivierung schon warm.

      Rosi-Sterne:

      Drei von fünf Sterne!

      Das Ganze wirkt gut gemeint, ist aber in der Umsetzung noch nicht perfekt ausgereift.

      Ich hoffe meine Mama und ich konnten euch ein paar Anregungen geben und falls ihr Fragen haben solltet, stehen wir euch gerne mit Rat und Tat zur Seite. 

       

      In diesem Sinne… Bis zum nächsten Mal!

      Eure Schnullerexpertin Rosalie